EASy-Truck
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„EASy“ ist die Antwort auf eine Lücke

Ein besonderes „Spielmobil“ unterstützt Soldaten

Lütjenburg (uz). Kinder stehen im Mittelpunkt eines neuen Projekts der evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS). Bevorzugt natürlich die Kinder aus Soldatenfamilien. Bei großen und kleinen Veranstaltungen stehen die Dienststellen der Bundeswehr oft vor dem Problem, dass weder Mittel noch Personal für die Betreuung vorhanden sind. Gerade wenn die Familienbetreuung der Bundeswehr einlädt, ist dies häufig ein Problem. Wenn ein Elternteil schon kompensieren muss, dass der Partner im Auslandseinsatz ist, sollen diese Veranstaltungen eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch bieten. Die Dienststellen tun sich oft schwer mit einem kindgerechten Angebot in dieser Zeit.
Mit einem neuen Angebot, das im Soldatenheim „Uns Huus“ in Lütjenburg konzipiert wurde, können diese Lücken geschlossen werden – bei Bedarf auch Deutschlandweit. „Der EASy-Truck soll dafür sorgen, dass die Kinderbetreuung ganz easy zu bewältigen ist“, betonte Sören Lingenberg, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei der EAS, anläßlich der öffentlichen Präsentation des außergewöhnlichen Spielmobils. Der EASy-Truck bietet von der Hüpfburg bis zum mobilen Kinderzimmer „MOKIMO“ eine eigenständige Plattform für die Betreuung von Kindern. Eingerichtet ist der Truck für innen und außen, für große und kleine Kinder.
Jana Stöver, Leiterin des Kindergartens im Soldatenheim „Uns Huus“, sorgte für die pädagogische Optimierung der Idee, die der Geschäftsführer des Soldatenheims, Andreas Tedsen, bereits Ende 2006 auf den Weg gebracht hat. Inzwischen ist der EASy-Truck voll einsatzbereit und schon für die meisten Sommerwochenenden verplant. Seine Touren absolviert er immer mit besonders geschultem Personal, um den Personalaufwand für den Nutzer zu reduzieren.
Zu den Hauptnutzern gehört von Anfang an das benachbarte Panzerflugabwehrkanonlehrbataillon 6, bei dessen Veranstaltungen Konzept und Ausrüstung erprobt wurde und zwar „heftigst“, wie der Kommandeur, Oberstleutnant Hans-Jürgen Beutler betonte. Er lobte die EAS dafür, dass sie wieder einmal eine Vorreiterrolle einnimmt.
Die wirklichen Hauptnutzer, die Kinder nämlich, zeigten den geladenen „Großen“ dann auch, welche Möglichkeiten der EASy-Truck bereithält und bedankten sich bei den Verantwortlichen mit der Theateraufführung des Märchens von Dornröschen.



[Text und Bilder: Uwe Zeitter, Uwe² OHG, Raisdorf]
Die Veröffentlichung dieses Beitrages ist im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den EASy-Truck, das Soldatenheim "Uns Huus" in Lütjenburg oder die EAS honorarfrei gestattet.